Die wirthschaft eines Philosophischen rc. .
Fabriquen so viel gewinnt, daß man die mangelndenNothwendigkeiten gegen seine Arbeit eintauschen kau.Dieses letzte Mittel fällt so sehr in die Augen, daßpian sich leicht bekriegen läßt, solches dem erstem vor-zuziehen, da man siehet, daß durch blühende Fabriquennicht nur die Nothwendigkeiten gewonnen, sondern nochgroße Reichthümer gesammlet werden, die oft das ärm-ste Land, über die fruchtbarsten Länder erheben, undftine Macht wie die Zahl seiner Einwohner zum Er-staunen vermehren. Indessen bleibt dieses Mittel alle-zeit unsicher, so lang daS erstere, die Verbesserung desFeldbaues, unterlassen wird. Durch diese wird der vor-gesetzte Zweck unmittelbar erreicht, und kan nicht soleicht durch em wiedriges Schicksal zertrümmert werden.Wenigstens bleibet der Staat, in weichem die Früchtedes Landes die Einwohner ernähren, von andern Län-dern unabhänalich. Da hingegen auch das reichsteLand, das stille Nothwendigkeiten von feinen Nachbarnerkaufen muß, eben dadurch von ihrem Glück undWillen abhängen muß.
Unser Vaterland ist von dem Höchsten auf eineausserordentliche Weise gesegnet. Wir gemessen bey ei-nem durch Jahrhunderte fortdaurenden Frieden dieFrüchte der Freyheit, wir sehen Künste lind Wissen-Aa ; schatten