Band 
Erster Band.
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;? 4 , Die wirthschaft

schaften unter uns blühen, und in ihrem gefvlge Reich-thum, Ueberfluß und Freirde, die Zahl der Einwohnerhat sich ungemein vermehrt, und mit dieser Vermeh-rung stiege der Fleiß und Erfindung neuer Arbeiten mgerechtem Verhältniß, die Handlung und Fabriquen sinddadurch so ansehnlich angewachsen, daß uns die Zei-chen des Reichthums von allen Orten häufig zufließen.Indessen hat uns der Mangel der Nothwendigkeiten,oft bey unserem an sich in der That rauhen Erdreich,in die gröste Verlegenheit gesetzt, ivenn Unfruchtbarkeitoder Kriege die benachbarten Provinzen Deutschlandsgedruckt, und uns besorgt gemacht, daß uns unsereKornkammer möchte verschlossen werden. In derglei-chen Umständen, da die Lebensrnittel um Geld nichtoder sthr schwer zu erhalten sind, bleiben die gröstenReichthümer unnütze, aller Segen verschwindet, Friede,Freyheit, Ausübung der Gerechtigkeit, die besten Güterder Menschen können ein von Hunger schmachtendesVolk nicht erquicken. Die Eirnvohner werden genöthi-gt in Gegenden zu ziehen, wo sie ihre Nahrung leich-ter finden können, auch wenn sie die edle Freyheit mitder Sclaverey vertauschen müssen.

Diese Betrachtung hat mein Gemüth schon oft mitBangigkeit erfüllet, die durch dir allgemein herrschende

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