Band 
Erster Band.
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eines Philosophischen Bauers. 17;

Vorurtheile nicht wenig verstärkt wurde, daß die Na,tur nnserS Vaterlands keine Verbesserung leide, da diewenigsten Gegenden zu dem Feldbau bequem, allent-halben aber der harte steinichte oder lettichte (kleyichte >Boden eine solche Mühe in der Feldarbeit erheische, diedurch eine mittelmäßige Erndte mir schlecht bezahltwürde. Indessen richtete mich die Betrachtung auf,-aß oft Vorurtheile, die eine völlige Unwahrheit zumGrunde habet», sich so allgemein ausbreiten, daß sie zu-letzt die völlige Macht der Wahrheit erhalten können.Ich setzte mich also über diese Vorurtheile weg , undsuchte mich von dem Grund oder Ungrund derselbigendurch eigne Einsicht zu überzeugen. Ich forschte zudein End bey allen Gelegenheiten, dem Zustand des^ Feldbaues in verschiedenen Theilen unsers Landes nach,ich erforschte alle Arten der Güter, die Anzahl desViehes, das Verhältniß gegen einander, den Werthder Güter und ihren Nutzen, und aus dergleichen Un-tersuchungen entdeckte ich, daß die Mängcl der Frucht-barkeit, nicht der Natur des Landes, sondern deinVerfall des Feldbaues zuzuschreiben seyen. Denn wohersollte sonst kommen daß in dem »reinlichen Dorf der^ Unterscheid in» Werth der gleichen Gattung von Bo-

! den so verschieden ist, daß die besten die schlechtesten

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