eines philosophischen Bauers. ^ 41?
umzupflügen, und wenn sie einige Jahre Getrcyd ge-tragen , wieder von neuem nach oben beschriebenerWeise anzublümen.
Wir wollen nun die Bestellung der Kornfelder diesesvernünftigen Bauers betrachten. Die gemeinen Aeckersind nach der allgemeinen Gewohnheit in drey unter-schiedne Felder oder Zeigen abgetheilt, in jeder Zeigehat Kleinjögg 1?. Iuchartrn. Die erste Zeige ist demKorn oder Weihen bestimmt, zur Düngung giebt ebjeder Iuchart 6. Fuder Mist, die Aussaat an Kornoder Spelt, dessen er sich mehrtheilS bedienet, bestehetin zehen Viertel Fasen; gemeinlich erndet er auf einerJuchärt hundert Korngarben auch noch mehr ein, dar-aus er ungefehr 6. Sacke Fäseir ausdreschet, den Sackzu 10. Vierteln gerechnet. Der ganze Nutzen einerIuchart, bestehet demnach, aus Malter und 12. Vier,tel Fäsen, und Bund Stroh,. In die zweyte Zeigesäet er Roggen, Bohnen, Erbsen oder Haber, zurAlissaat braucht er Viertel, und beziehet davon ge-meinlich 80. Garben, welches in mittlerem Verhältniß5. Mütt Getreyde und 40. Bund Stroh ausmacht.Die dritte Zelge ruhet, und wird zu dem Kornbauwieder zugerüstet, diese wird das Brachfeld genennt.In seinen eingeschloßnen Feldern hingegen säet er alle
D d Zabr