Band 
Erster Band.
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eines philosophischen Bauers.

schmackhafte Speise. Er vcrsiichte aus den ErdapfelnBrodt zu backen, doch konte er es mit dieser Fruchtallein nicht -u stände bringen, es gelange ihm abersehr gut solche mit gewohntem Brodttcig zu vermischen.Zu diesem End nimmt er geschälte Erdäpfel und zer-drücket dieselbigen in dem Brodttrog in warmem Wasser zu einem durchgchends gleich dicken Brey, manmuß sich dabey weder Zeit noch Arbeit gereucu lassen,damit nicht die geringsten unterdrückten Klöjer übrig blei-ben. Von diesem Brey mischt er ^ oder ^ unterden gewohnten BrodUeig, welcher mit desto größeremFleiß durchknettet und bearbeitet werden muß. Esgiebt dieses ein recht schmackhaftes Brod, und er em-pfindet an sich, daß ein jblches, nicht weniger Nahrungund Stärke gebe, als ein gemeines Brodt. Er versuch-te gedörrte Erdäpfel in der Mühle zu einem Mähl zer-reiben zu lassen, und hofte auf diese Weise aus dieserFrucht für sich alleine Brodt zu bekomnien, aber derVersuch ist ihm bisdahin nicht gelungen.

Es bleiben uns bey der Beschreibung der Güter,noch die Weiden und Waldung übrig. Die Weidensind in dieser Gegend meistens entlegene Stücke Landes,welche zwischen den Waldungen zerstreuet liegen, ge-memlich sind sie sehr schlecht, so daß sie dem Vieh

wenig