Band 
Erster Band.
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eines Philosophischen Bauers. 4;«

Weiden zu wiedmen. Da er aber mit dem Anwachsseiner Kinder Hülfe bekam, so nahm er auch diese 'Verbesserung vor. Vor allem aus grübe er rings umdas ganze Stück einen ; bis 4 Schuhe breiten Gra-ben, 2 bis ; Schuhe tief, die ausgegebene Erdelegte er auf die innere Seite an Haufen , so daßsie einen Walt vorfallen, an diesem Walle läst er dieErde 2 Jahre lang liegen und verwittern, mit dieserüberführt er hernach die unfruchtbarsten oder tieferenStellen der Weide, bey gar tiefen Stellen, füllet er siezuerst mit zufammengelefnen Kiessteinen aus, und über-deckt sie hernach mit dieser Erde, bedient sich sodann desGries oder Mergelskies und Mists auf die Weife, wiebey der Verbesserung der Aecker angeführt worden.Diese Verbesserungen haben einen so gesegneten Erfolggehabt, daß ein Theil dieser Weiden seine bestbestelltcnAecker ausmacht, welche ihm alle Jahr, abgewechselteFrüchte reichlich eintragen, ja er hat würklich eine sol-che Weide zu seinem Hanfland gemacht, wozu gemein-lich die edelsten und kostbarsten Stücke Landes angewen-det werden. Diese Aecker liebet er vor allen andernvorzüglich, weil er in selbigen völlige Freyheit zu handlenhat, da er sich hingegen auf den gemeinen Dorfzelgen,nach der eingeführten Gewohnheit richten muß.

Von