eines Philosophischen Lauers. 4;;
tung diese Nahrung ganz dem Stamme zu theil wird-und aus diesem Grund ein gemäßigtes stutzen der Bau,me würküch zum Wachsthum eine gute Hülfe leistet.Uebrigens muß ich noch anmerken , daß seine Gehölzeauf dem Boden von jungen Sprossen der Bäume ganzdicht bedeckt sind, da hingegen andere Mit Moos undDornen bewachsen, und nur selten eine junge Baum-pflanze aufkeimet. Diese junge Sprossen geben ihm im-mer neue Materie zum Mist. Er siehet daher sein Ge-hölze als die beste Streuewiese an, da er aus jeder Iu?«hart jährlich 2. Fuder zur Streue nach Hauße führet.
Wenn ich die bisher beschriebne Wirthschaft diesesBauers betrachte, so werde ich in meiner Meynung be-stärkt, daß der Mangel genügsamer Lebensmittel nichtder natürlichen Unfruchtbarkeit unsers Landes zuzuschrei-ben seye, sondern daß man den Grund davon in einerVerdorbenen Wirthschaft suchen müsse. Ferner ziehe ichdaraus den Schluß, daß auch der druckende Schulden-last, die Verbesserung des Feldbaues nicht unmöglichmache. Wir sehen hier einen Hof vor uns, der imAnfang sehr unfruchtbar gewesen, und von der Naturnicht die grösten Vortheile erhalten hat, welcher überdiesesmit großen Schulden beladen war, zum erstaunen verbessert,so daß solcher jährlich beynahe zweymahl so viel Früchteträgt, als vorhin. Ich habe es von Nachbarn gehört,
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