Band 
Erster Band.
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4; 4 Die Wirthschaft

die übrigen stunden zwar eine geraume Zeit im Wachs-thum still, nachher aber wuchsen sie wieder so lebhaftfort, wie andre Bäume dieser Art. Er nahm wahr,daß alle Jahr sich ein neuer Kran; von Aesten erzeug-te , und schlösse daraus, daß man alle Jahr den unter-sten ohne Gefahr wegnehmen könte, und, wenn solchesviele Jahre unterlassen worden, ohne Schaden mehrereReihen von Aesten sich wegschneiden ließen. Ich weißindessen wohl, daß dieses wider die gemeine Lehre vondein Wachsthum der Bäume streitet, da die Er-fahrungen der besten Naturforscher, eines Hales, Bon-nets und Duhamel erweisen, daß die Bäume ihre meisteNahrung durch die Blätter aus der Luft an sich ziehen.Aleinjogg will hierinnen bey den Nadelbäumen den Un-terschied bemerkt haben, daß das behauen der Aeste we-nigstens viel weniger schade als bey andern, ich mußzwar bekennen, daß seine Erfahrungen noch nicht langgenug fortgesetzt worden, darauf einen Grundsatz zubauen, doch finde ich die Meynungen eines solchenMannes, der so viele Einsicht und unpartheyische Prü-fung allenthalben entdeckt, der Aufmerksamkeit und meh-rerer Untersuchung würdig. Das ist auch gewiß, daßdurch die Wurzel in diese Bäume sehr viel Nahrungkomme, die sich bey vielen und großen Aesten durchdieselbigc» vertheilen muß, da hingegen bey dieser War-tung