»4<- Die Wirthschaft
Wir sehen demnach, daß man die Verbesserung derWirthschaft unsers Landes, von der sittlichen Vereste-rung seiner Einwohner anfangen müsse, erst dann, wennhie Lust zur Feldarbeit bey den Bauren angefeuret wor-den , sollte man auf Physicalifche Mittel denken, dmNutzen der Güter zu vermehren, und die eingeführtenGewohnheiten gegen neue, welche durch genaue Prüfungvortheilhafter gefunden worden, zu verwechseln. Diesesist die eigenste Meynung dieses redlichen Mannes. Ach,fügte er oft zu mir, sie können nicht glauben, wie vielVerbesserungen zuwegezubriugen wären, wenn Herrenund Bauren zu dem allgemeinen Besten einander rechthelfen wollten, wenn die Bauren mit anhaltendem Fleißund vernünftiger Einsicht das Erdreich bearbeiteten, uu-Kr Land würde für seine Einwohner übersiüßige Früchtetragen, aber es fehlt leider an diesen beyden Stücken,die Bauren haben gemeinlich nicht Pernunfts genug,ihren eignen Vortheil einzusehen, deswegen, sollten dieHerren, die keinen andern Beruf haben, als dem Bestendes Landes nachzudenken, den Bauren vorschreiben, wassie zu thun hätten , und sie durch Obcrkeitliches Anse-hen und Strafen zur Arbeit zwingen. Zu deyr Eydsollten die Oberkeitliche Beamteten auf das Thun uydHassen eirres irden Acht geben, und die Nachläßigen M
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