Band 
Erster Band.
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eines Philosophischen Bauers. 46;

Dieser Freund hat in fremden Kriegsdiensten einbestverdientes Glück gefunden, welches ihn nicht hin-dert , sein Vaterland als ein redlicher Patriot zu lieben.Sein feiner Geschmack / für alles was schön und gutist, führt ihn, wenn er von der Arbeit des DienstSmüde geworden, in den Schoos der Musen, wo ereine edle Ruhe findet. So bald er von diesem Sokra«tischen Bauer gehört, entstünde bey ihm eine unwieder-slchliche Begierde, ihn von Person kennen zu lernen.Ich ergriffe den ersten Anlas, ihm dieses edle Vergnüggen zu verschaffen; er bewunderte die ausserordentlicheEinsicht dieses Mannes, und sagte voll Liebe zu ihm:Lieber Klemjogg, ich sehe, daß ihr ein fürtreflicher Mannseyt, und ich versichere euch meiner aufrichtigen Liebeund Freundschaft. Ihr habt viele Söhne, vertrauetmir einen von ihnen, ich werde gute Sorge für ihntragen, und trachten demsclbigen im Dienst sein Glück zumachen. Ich bin ihnen dafür vielen Dank schuldig, ver-setzte Kleiistogg, und ich versichere sie, daß ich für sie,als einen recht redlichen und vernünftigen Mann, alleHochachtung hege, aber ich kan es, verzeihen sie mir,Nicht über mein Gewissen bringen, eines von meinestKindern von mir zu lassen, ehe sie zu der völligenReife des Verstandes gekommen. Sie sind mir vost

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