Band 
Erster Band.
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eines Philosophischen Bauers. 4?r

nun bey den 'Kindern anfangen, das Uebel ausreuten,das Gute kan nicht eher fortkommen, bis das Bösezuerst ausgerottet ist, und da kommt man am leichte-sten bey der Jugend zurecht, ich will lieber zwölf Kin-der ziehen, als einen einzigen Alten, die das schlimme,dessen sie sich lange gewohnt sind, für würklzch gut Mi-lchen , und den für einm gefährlichen Neuerer Haltelchder die alten schlimmen Gebräuche angreift. Bey die-sem Vorfall überließe er nun die Unterweisung der Kin-der ganz feinem Brllder, und er besorgte desto fleißi-ger die Feldarbeit. Indessen behielte er sich die Unter-weisung im Singen vor, worzu gemeinlich die Nacht-stunden am Sonnabend bestimmt sind; denn das singenmachte jederzeit fein gröstes Vergnügen aus, und er hatalle Melodeyen der Lobwasserifchen Psalmen im Ge-dächtniß, sein Bruder hingegen besitzt hierinnen wenigerGeschicklichkeit. Er sienge nun an, sturen Singefchülerndas nächtliche Hcrumfchweifen nach der Schule, unddie Befuchung des, Weinhallfes zu verbieten; diesesbrachte das ganze Dorf gegen ihn auf, man droheteihm von allen Seiten, aber er blieb unerschrocken, und,schlösse die ungehorsamen von. der Schule aus, droheteihnen, sie bey ihren Pfarrern zu verklagen,, und wenn.dieses nicht helfen wolle, bey der Obrigkeit Beystand zu

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