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Erster Band.
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eines Philosophischen Bauers. 47-

-enden Tag eine beschwerliche Rückreise vor kch sahe,-ie er in zehen Stunden kaum zurücklegen konte. Sosehr er alle Menschen liebt/ so richtet sich doch seine Liebein ihrem Grad / nach dem Eiftr für die Wahrheit unddas Recht, so er in ihnen entdeckt, und er zeigt sichin der Entdeckung derseibigen ungemein scharfsichtig.Sein Umgang ist, auch wenn er einen Menschen daSerstcmahl siehet, von allem Zwang frey, und sehr be-redt; er drucket seine Gedanken auf eine ihm eigne ein-fältige Art aus, die uns überzeugt, daß sie nicht ent-lehnt , sondern aus seinem eignen Kopf entwickelt seyen,und er hat oft nöthig sie durch Beyspiele oder Sinn-bilder verständlich zu machen, welche allemahl sich zuden Gedanken ganz richtig schicken. So leicht ihm in-dessen daö reden ist, und so gerne er redet, wenn ersiehet, daß man ihm gerne zuhört, so leicht ist ihm dasschweigen, und eben so gerne hört er zu, wenn anderereden, und zeiget durch schickliche Antworten, daß ermit Aufmerksamkeit zugehört habe. Nach jeder neuenWahrheit ist er sehr begierig, daher verwirft er nichtsneues, ehe er es geprüft hat, wenn es nicht ein offen-bares Merkmahl der Falschheit an sich hat, und hieriu-nen unterscheidet er sich am meisten von den übrigenBauern, bey denen die Vvrurtheile für die ererbten

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