Band 
Erster Band.
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eines Philosophischen Bauers. 481

^gegriffen, und seine Bcwlmderer mit ihm lächerlichzu machen gesucht. Ich habe aus vieler Erfahrung be-funden , daß der Grad der Bewunderung dieses Man-nes, sich nach dem Grad der Einsicht und Redlichkeitverhalte. Dieses ist die Ursache, daß verschiedene un-serer weisesten und besten Standeshäuptern, in dem Um-gang dieses Mannes ihr gröstes Vergnügen sinden, undihn gerne anhören, wenn er von den großen Pflichtender Regenten, vor ihnen seine Begriffe entwickelt, undihnen das schöne Bild ihrer eigener» großmüthigen Den-kensart und Handlungen zu betrachten vorleget. DieserBeyfall macht ihn nicht stolz, er verbessert nur seineBegriffe, an seiner natürlichen, einfältigen Aufführung,siehet man keine Veränderung. Ich entdeckte ihm meinVorhaben, seinen Character der Welt mitzutheilen, ergäbe mir mit einer ungezwungnen lächelnden Miene zurAntwort: Thut es immerhin, wenn ihr glaubet, damiteinen Nutzen zu schaffen; ich werde dadurch wederschlimmer noch besser werden, ob man mich lobe odertadle. Indessen ruhet der Neid nicht, auch diesen redli-chen Mann zu verfolgen, aber seine sengten Kunstgriffeenthalten ein wahres Lob. Ich hörte einem von seinengrösten Neidern mit Vergnügen zu. Er schalte ihn ei-nen Erdenmann, der sich fast zu tod arbeitete, uvd seineH h Haus-