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Erster Band.
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eines Philosophischen Bauers. 489

daß die Erinnerungen und das Beyspiel dieses Menschen,bey mir bisher nicht ohne gesegnete Würkung gewesen.Man wird mir es daher nicht übel nehmen , wenn ichdie Weisheit diefts Mannes, mit der Weisheit Socratesvergleich. Schade! daß ihm ein Teiwphon mangelt/seine Weisheit, in ihrer vollen Stärke, zu Vermehrungder Tugend , allgemein bekandl zu machen.

Ich hoffe zwar, daß auch mein schlechter Versuchnicht ganz unnütz seyn werde, wenn ich meinen Leserndurch meine Schilderung nur einen Theil des Vergnü-gens erwecken kan, welches mich, bey Betrachtung desUrbilds, in meinem innersten gerührt hat. Männer vontiefern Einsichten werden dadurch erweckt werden, aufdie niedrigen Stände der menschlichen Gesellschaft, dieSchärfe ihrer Beobachtungen zu richten. Die Kennt-niß von den Eigenschaften der menschlichen Seele, undihren natürlichen Kräften, würde daher ein neues Lichtbekommen; die Begriffe von der Glückseligkeit und wah-ren Größe des Menschen, würden sich gewisser bestim-men lassen, und der Streit der heutigen Weltweisen,ob die Cultur des Geists durch die Wissenschaften, dermenschlichen Gesellschaft mehr Nutzen als Schaden ge-bracht, würde sich von selbst entscheiden. Ich bin durchdieses BeiOiel überzeugt »norden, daß in einem jeden

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