Band 
Dritter Band.
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kehrete er nach Genf zurück. Der Graf wurdePfarrer bey der dortigen italiänischen Kirche, Ca-raccioli aber erster Kirchenältefter. Durch öftereZuschriften, Bitten und Flehen, vermochte diesenLeztern feine Gemahlin, daß er im I. 1558. eineReife nach Lesina in Dalmatien vornahm, umnach getroffener Abrede daselbst mit ihr in Unter-handlung ;u treten. Sie kam aber nicht, sondernschickte nur seine zween ältesten Söhne. Traurigkehrete er nach Genf zurück. Zu grösserer Sicher-heit nahm er Unterwegs das bündtnerfche Bürger-recht zu Chur an. Auf wiederholtes Zubringen be-gab er sich von neuem nach Leflna, und endlichselbst nach Vico im Neapolitanischen. Hier hielter sich einige Zeit auf. Weder freundliches nochhartes Zureden des Vaters, auch selbst nicht dasherzbrechende Flehn der Genmhlin und Kinder än-derten feine religiösen Gesinnungen. Er versprachseiner Gemahlin alle Gewissensfrcyheit, wenn sieihm nach Genf folgen wollte. Sie weigerte sich,und er reifete allein nach Genf zurück. Da ihmseine Gemahlin nicht hatte folgen wollen, und ihmauch bey der Zusammenkunft zu Vico , auf Ein-rathen der Priester, die ehliche Pflicht versagt hatte,so erklärten die fchweizerfchen und gcnferschen Gvt-tesgelehrten dieses als muthwiüige Verjassung.3 m 3. i;6o schritt er also zu einer andern Ehe,