Band 
Dritter Band.
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niemals leer weggehn. — Im Winter ward ichwegen langwieriger Krankheit in den Spital ge-bräche ; daselbst wurde ich van dem Ungeziefer sehr |Übel geplaget. — In der Schule hatte ich wenig j

gelernet. Zu St. Elisabeth lasen auf einmal zu [

gleicher Stunde und in gleicher Stube neun Bac. jcalaurei; von der griechischen Sprache wußte man 'noch gar nichts; gedruckte Bücher besaß niemandals der Lehrer; dieser hatte einen Terenz; alleswurde zuerst dictirt, hernach distinguirt, weiterconstruirt und endlich exponirt. Von Breßlau zogich mit meinen Bachanten wieder auf Dreßden;die Hungcrsnoth trieb uns zum Raub an; dieeinen stalcn Brod, die andern Gänse u. f w.

Wir kochten vor der Stadt unter offenem Him-mel ; vom Thurm her schoß man auf uns; wirflüchteten uns in ein Gehölze. Von da begaben wiruns nach Nürnberg und weiter nach München.

In München kamen ich und mein Vetter zu einemSeifensieder , Hans Schräll; er war MgisterVienennen5,8, aber das Pfaffenwerk war ihm ver-haßt ; weit öftrer half ich ihm bey der Siederey 'als daß ich die Schule besuchte; der Frau im Hau- jse war ich sehr lieb, weil ich ihren alten, schwär,zens blinden Hund pflegte und leitete. — Endlichreifcten wir wieder nach Wallis; zum dritten ma-le hatte sich meine Mutter verheuratct; wenig Zu-