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Erster Theil, welcher ausser dem vorgesetzten Leben Clementis XI. 86 Cardinäle in sich begreift.
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228 Leben Des CarDinals von Arms.

guten Unterricht kriegte und feine Progressen machte, sonder«lich aber in der Dichtkunst und Machest öffentliche Probenablegte. Jedoch er mußte von den SrudilS abbrechen, als erauf Befehl des Vaters l6zr. in den Malcheser« Orden tre«ren und auf der Insel Malta Kriegs «Dienste zur See widerdie Türken leisten mußte.

Nachdem er die bestimmten Jahre, die die Ordensge,fttze erfordern, zurücke gelegt, blieb er noch länger in Maltaund setzte daselbst nicht nur die angefangenen Siudia fort,sondern machte sich auch um den Orden auf vielerley Weiseso verdient, daß er bey demselben zu einem besondern Ansehengelangte, auch 1660. nicht wenig beytrug, daß Raphael Co»roneri aus Majorca zürn Großmeister SeS Ordens erwehltwurde. Dieser machte ihn aus Dankbarkeit zum Vier«.Canzler des Ordens, er lebte aber nur wenig Jahre, woraufder Herr von Artas mit gleichem Eifer und Glücke r66z.die Wahl des Bruders desselben, Nicolai Coroneri, befördernhalf, der ihn bis an fein Ende 1680. um seine Person be«hielt und die meisten Geschäfte durch dessen Hände gehenließ, auch ihm 1668. die reiche kommende von Benevento,1674. die del Viso und 1676, die von Tevenes ertheilte.

Er half darauf die Wahl Gregorii Caraffa wider -essengrößter» Gegner, Hadriannm von Vignacourr, behaupten,der ihm aus Erkenntlichkeit 168Z. die wichtige Commende deGuiroga gab und zugleich zum Groß.Bailliv machte. ImJahre 1689. kehrte er nach Spanien zurücke, nachdem er dasVtce-Cancellariat des Ordens niedergelegt harre.

König Carolus II. ernennte ihn 1690. zum Gesandtennach Portugal!, er verbat aber solches und erwehlte den geist,lichen Stand, ließ sich auch den Z. Gept. eben dieses Jahrszum Priester weyhen. Der Großmeister zu Maltha ernennteIhn darauf den 18. Jan. 1692. zum Vtce» Groß «Prior vonCastilien und Abgesandten des Ordens am Spanischen Hofe,in welcher Oualitäi er sich in so großes Ansehen an diesemHofe setzte, daß ihn der König selbst in seine Dienste nahmund seiner Geschicklichkeir halben fast gezwungen zum Gou«

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