I>xxm. Lehen des Cardinals Tanara. goz
Er soll auch Schriften aus Licht gestellet haben. Dennam 23 - Dcc. 1730. ordnete Clemens XII. eine Congregationvon 7. Cardinälen an, darinnen ein Buch des Cardinals DuBors, das wi-er die Regalien öes Päpstl. Stuhls in Hol«land gedruckt worden, verdammt wurde. Es sink, auch nn«ter seinem Namen Regeln von einer guten preöigt herausgekommen, von denen es im Jahr 1747- hieß , daß sie insDeutsche übersetzt werden sollten. Ob eine andere Person,als der Cardinal, unter dem Namen Bu Bors zu verstehensey, lasset man als ungewiß an seinen Orc gestellte seyn.
Man kriegte nach seinem Tode zn Paris eine Münze zusehen, auf der einen Seite sein Bildniß, auf der andern aber
> ein, vom Werter umgeworfener Baun, zu sehen war , mit! der Umschrift : ^r/a e/k, e/mn Mit, mmor p. i. Er sah
kleiner aus, da er noch stunde»
I.xxm.
Sebastian Anton Tanata,
ein Bologneser.
geb. 1650. Card. 1695. 1724.
/Ar war aus eintm^alken adelichen Geschlechte entsprossen
und hatte den 10. April 16Z0. zu ^Bologna das Licht der- Welk erblicket. Seine Eltern waren der Marchese Joh.Nikolaus Tanara und Laurenna Ghisilieri. Er wurde vondenselben standesmästg erzogen und durch döken Vorsorge so«
> wohl in den gelehrten Wissenschaften, als in allen adelichenLeibes, Uebungen von Jugend auf fieißig unterwiesen. Ernahm die Doctor.Würve in den Rechten an und lebte im weit,lichen Stande bis in sein männliches Alter, war auch viel«Mais entschlossen, sich zu vermählen
Er begleitete den Nuncium Vargellini nach Paris undthat darauf eine Reste nach den Niederlanden, Engelland undDeutschland. Sein Verwandter, der Cardinal Carpegna,berief ihn endlich zu sich nach Rom, wo er in den geistlichem
Stand