Band 
Des vierten und letzten Theils erste [-zweite] Helfte, [...].
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loo (vm.) Leben des Cardmals v. Vorck.

„ nothwendig auch gute Früchte Herfür bringen müßen. Er„ hat nnnmehro das rzte Jahr erreichet. Dieses ist eben„ dasselbe Alter, zu welchem der Heil. Carolus Borromäus„ gelanget war, als Plus IV. sein Oheim und unser Von„ fahret, ihn unter die Zahl der Cardinäle aufnahm. „ Hler«auf gedenket BenedictuS XIV. noch etlicher Cardinäie, diejung zu dieser Würde gelangt sind und wegen der Reinigkeitihrer Sitten unter die Zahl der Heiligen und Seligen gesetztMorden. AlSdenn beschließt er seine Rede also:

" Wir sind überzeugt, daß Heinrich Benedicc, Her,zog von Vorck, in die Fußtapfen dieser großen Cardinäle„ treten werde. Von seinen ersten Jahren an hat er sich„ mit Eifer und Fleiß auf diejenigen Künste gelegt, die den„ Geist schmücken. Vor allen aber hat er sich bestrebet, die„ Beyspiele nicht aus dem Gesichte zu verlieren, die ihm seine„ Eltern gelassen. Er, von dem Rritz der Religion ringe«„ nommen, erwählte sich in allen seinen Handlungen die,, Gottesfurcht zur Begleiterin und Führen,,. Weder die„ Wollüste, noch der Hochmuth und die Eitelkeit der Well„ hat ihn auf dem Pfade der Tugend wankend machen kön«„ nen. Sie ist es, die ihm das löbliche Vorhaben einflösetz,, sich unter das Panier der Kirche zu begeben, damit er,„ von allen Sorgen und Beschäftigungen dieser Welt bo„ freyer, um so viel leichter in der einzigen nothwendigen„ Sacke, nämlich in dem Heile der Seelen, arbeiten könn«„ ie. Sollten wir denn wohl Unrecht haben, wenn wir uns„ versprechen, daß wir, indem wir ihn unter die Zahl der„ Cardinale aufnehmen, dem Apostolischen Stuhle dadurch„ eine Quelle der Ehre eröffnen, und daß wir der Religion,, dadurch eine ganze Reihe von Vortheilen und Rutzbarke»,, ten zuwege bringen? Denn auf einen solchen PruiMkann man die Worte des Heil. Bernhard, in seinem 42tt"„ Briefe deuten : Seine Sitten sind seinem Alter zu-„ vor geeilet; durch seine Verdienste ist er der Zahl„ seiner Jahre zuvor gekommen , und seine Tugenden„ haben das ersetzet, was an seinen Tagen fehlet. Fol«„ gende Worte der Heil. Schrift schicke» sich aleichsaUs a»!„ ihn: Klugheit unter den Menschen ist das rechte

„ graue