(XA.) Leben des Cardinals Torreggiani. 125
^ chm Würde zu verhelfen. Er hakte daher unter den Creakrrreu' »es verstorbenen Papsts einen ziemlichen Anhang, uno ob' «r gleich z« seinem Zwecke nicht gelangen konnte, so gab erl roch der Parthey, welcher er heytrat, ein ziemliches Gervich,
' je. Um seine Gesinnungen nicht ausforschen zu lassen,
' hielte er sich in seiner Zelle sehr eingezogen und kam niemals' zu den Erfrischungen/ die der CardmalOrsiui in seiner Zelle^ zu geben pflegte.
^ Nachdem man lange genug bald diesen bald jenen ver»
> gebenS zu erheben gesucht, gewann endlich der FranzösischeCardinal von BerrrtS den Cardinal Ioh. Franz Alvani, daß
^ «r über der Erhebung des Ganganelli sich mit ihm vereinig»
, ie, auch versprach, die Cardinale Rezzonico und Torreggia»
^ «i auf seine Seite zu bringen. Er ladete sie daher zu feinerParthey ein. Der Erste schlug es ab, der Andere aber barhl sich einen Tag Bedenkzeit aus. Albani begab sich darauf-um Torreggiani, welchem er die gefährlichen Folgen eines, langem Aufschubs vorstellte. Er ließ sich gewinnen undnahm eS auf sich, den Cardinal Rezzonico gleichfalls zuüberreden, daß er in den Ganganelli willigte, weil er ihm, beständig versprochen, auf jede von seinen Creaturen mir ein«
, zustimmen. Dieses bewerkstelligte er auch. Als nun den/ 18. May, als den Tag hernach, die Häupter der Partheyerr
, sich nacheinander in der Zelle des Ganganelli einfanden, war
> Rezzonico der letzte, der mit seinem Anhange erschiene. Den
, folgenden Morgen ward die Wahl durch 4Z. Stimmen ein»
, wüthig vollzogen. Der neue. Papst nahm den Namen Ele», mens XlV. an und war von einer ganz andern Denkungsare,. als sein Vorfahrer, daher auch Torreggiani wenig von ihn», ju Rathe gezogen wird. Sein Amt, das er noch jetzo bekleidet,z ist die Prafectur der heil. Consulra , welches Amr er fleißig./ abwarrer und sich übrigens nm die andern Affairen anfetzsss wenig bekümmert,
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