284 l^xx. Leben des Cardinals Mailly.
die Zeit von euren calenäe» zu erwarten. Ihr werdet dieses,den vermahnen, daß sie GOtt in ihrem Gebethe um einensiandhaftigen Geist anrüsten- welcher mir zu Vertilgung desSclulmLtis und Zerstörung-ver Ketzereyen derIansenisten undQuesneiiisten nöthig ist, als«Nit denen ich b«s auf den letztenAugenblick meines Leben« zu« streiten nicht unterlassen werde,ihre Beschützer mögen ja groß und mächtig seyn, als sie wol«len. Ich verbleib« euch mitMem Estim und Hochachtungzugethan. < ^ f
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Rheiilis den,4. März ,r?'», - r - >
^ r ! > Lrancijcus von Mailly,
' : Erzblschof zu Rheims.
Der Papst war mir der Aufführung des Erzbischofs vonRheims vollkommen zufrjeden. Er ließ nicht nur verschiedenenachdrückliche Erweckungs. Schreiben an ihn ergehen, son«dern hielt ihn auch des Cardinal-Puchurs würdig, obgleichder Französische Hof durch den Cardinal de la Tremouille sehrstark wide'r stine Erhebung protestiren und dargegen den Abtdu BoiS Nachdrücklich rrcommendiren ließ. Denn als den29. Nov. eine an^hnliche Cardinals «Promotion vor,genommen wurde, befand sich auch der Erzbischofvon Rbeimsdabey , der zugleich von dM Papste den Lobspruch emxsieng,daß er Lceretrrorrzm Ar»^e>rr/karnm e d. i. ein Hammer
der ^änsenistlfchen Ketzer ,sey, und folglich nomen L amenHase.
Der Papst sahe sich genöthiget, das Birer für denselbenso lange zurück« zu behältst,, bis er vernommen, daß der neueCardinal mit dem Hofe.ausgesöhnet sey. Solches geschaheendlich 1720. nachdem. .her Cardinal von Mailly denjenigenVergleich, der in Anschuß des sogenannten corxoris voüri-NW zwischen vem CarHlm^vsn Noaillcs und dessen Anhangeeiner Seits und den Äepfechtern der Constitution andererSeitS im Mär; 172«. getroffen worden, für genehm gebal,te». Er kam den.März nach Paris und empfieng
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