Band 
Erster Theil.
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4v Historie

höchsten Felsen herab, daffman ihn, dreyMelken davon, höret.

Die Einwohner des Landes, die sich,durcheme lange Uebung, zu diesem artigen Hand-werke angewöhnet haben, machen den Rei-senden allhier ein Schauspiel, welches mehrentsetzlich, als annehmlich ist. Zween der- zselben setzen sich in einen kleinen Kahn, der !eine, daß er ihn regiere, der andere, daß erdas Wasser ausschöpfe, welches hineilt drin-get. Nachdem sie lange Zeit die Gewaltder unruhigen Wellen ausgehalten, und ih-ren Kahn beständig geschickt geführet ha-ben, so lassen sie sich die Ungestümigkeit desschnellen Flusses dahin reisten, der als einPfeil, hinunter schiesset. Der zitternde Zu-schauer glaubt, sie würden in dem Abgrun-de vergraben bleiben, darein sie sich gestür-mt. Doch der Nil, so bald er seinen natür-lichen Lauf wieder bekommt, bringet sie, aufseinem stillen und ruhigenWasser, wiederumempor. Seneca erzehlet dieses, und dieheutigen Reisenden sagen ein gleichesaus.

z) Ursachen der Ergreifung.

Htrss.» H>ie Alten haben vielerlei) scharfsinnigerf'sdA ^ Ursachen von dem grossen Anwachsenp- ;s. des Nils ausgedacht, die man im Herodo-