Band 
Erster Theil.
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zo Historie

darein mengen, um ihre Särke zu mindern.Alsdenn säet er, ohne Mühe, und fast ohnealle Kosten. Zweene Monate darauf, istsie mit allerley Arten Getreyde und Früch-ten bedecket. Gemeiniglich pflegt man imWem-und Wintermonate zu säen, nachdemnun die Wasser verlaufen sind: und imMerz und April erndtet man schon.

Ein einziger Acker traget, in einem einzi-gen Jahre, drey oder viermal, ganz verschie-den Früchte. Man säet Salat und Gur-ßcn darauf: alsdenn Getreyde: und, nachder Erndte, verschiedene Zugcmüsse, dieAe-gypten besonders hat. Weil die Sonnen-hitze ausserordentlich stark, und hingegen derRegenungemein selten ist so kann man garleicht begreifen, daß die Erde, durch eine sogrosse Hitze, gar bald ausgetrocknet, und dasGetreyde verbrannt seyn würde, wenn esnicht die Canäle undWasserhälter, zur Hül-fe hätte, als womit ganz Aegypten ange-füllet ist, und welche, durch Gräben und Ab-schnitte, die man überall sorgfältig gemachthat, einen Ueberfluß an Wasser geben, dieFelder und Gärten zu befeuchten und zu er-frischen.

Nicht weniger trägt der Nil das seinige,zur Ernährung des zahmen Viehes, bey,daraus Aegypten ebenfalls einen Reich-thum