! -er Aegyptier. 51
Lhurn ziehet. Man fanget im Wintermo-nate an, dasselbe auf die grüne Weide zuj führen, und dieses dauret, bis zu Ende des! Merz. Es ist nicht zu beschreiben, wie ü-berflüßig die Weide ist, und wie sehr sich dieHeerden, in weniger Zeit, mästen, da ihnendie gelinde Luft erlaubet, Tag und Nachtdarunter zu verbleiben. So lange die^ Ueberfchwemmung des Nils währet, giebtman ihnen Heu, und Häkerling, Gerste,und Bonen; das ist ihr ordentliches Futter.
Man kann sich nicht enthalten, saget Cor-nelius von Bruyn, in seinen Reisen, die un-vergleichliche Regierung GOttes,allhierzubemerken, der, zu einer gesetzten Zeit, Regenin Aethiopien giebet, damit er Aegypten be-feuchte, wo es nicht regnet. - Und der, durchdieses Mittel, aus dem trockensten undsan-. digsten Erdbode^, das fruchtbarste und fet-! teste Land der ganzen Erden, machet.
, Noch eine Sache muß man aUhier an-merken. Sie bestehet darinn, daß, nachdem Zeugnisse der Einwohner, zu Anfangedes Brachmonats, und die vier folgendenhindurch, ordentlicher Weise der Nord-Ost-wind blaset, damit er das Wasser zurücktreibe, welches sich sonst zu bald verlaufenwürde, und damit er verhindere, daß es sichnicht in das Meer stürzet, dessen Eingang er,Dr so