Band 
Erster Theil.
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der Aegyptier. 8r

findet hierinn einige Spuren von dem, wasi im ersten Buche Mosis gesaget wird, daß,zu! Josephs Zeiten, die Priester mit keinen be-, ständigen Steuren von dem Landesherr»,

^ wie die übrigen Aegyptier, beschweretwor-den.

Der Fürst würdigte sie gemeiniglich desgrößten Vertrauens, und ließ sie auch ander Regierung den meisten Theil nehmen.

Denn dieselben waren, unter allen übrigenRcichsunterthanen, diejenigen, die am be-sten erzogen worden, welche die meiste Er-kenntniß hatten, und der Person des Köni-ges, so, wie dem gemeinen Besten, zumhöchsten zugethan waren Sie waren zu-gleich Bewahrer der Religion und der Wis-senschaften. Und eben dieses brachte ihnen,bey Einwohnern und Fremden, so eineHochachtung zuwege, daß sich beyde andieselben, auf ein« gleiche Weise, wendeten,j sie mochten sie uin die geheiligten Geheim-nisse, oder um die tiefsinnigsten Wissenschaf-ten, um Rath fragen wollen.

Die Aegyptier behaupten, die ersten zu seror».> seyn, welcheFesttage undfcyerlicheUmgän-^'/'ge, den Göttern zu Ehren, angestellethaben.Einen Festtag von dieser Art begieng manT in