j Der Acgyptker. 97
' zen Stadt, deren mehr, als gemeine Häuser.Die Mönche wohnten so gar über den Tho-ren und auf den Thürmen. Es befanden,sich zwölf Kirchen daselbst, die zu den Ver-' sammlungen des Volkes bestimmet waren,
^ dle Bethhäuserin den Klöstern ungerechnet,i Diese Stadt zehlte zwanzig tausend Non-nen und zehen tausend Mönche. Da hör-te man Tag und Nacht das Lob GOttesüberall erschallen. Es befanden sich, aufBefehl derObrigkeit,unter den Thoren,aus-gestellte Wachten, welche die Fremdlingeund Armen »erkundschaften musten: undder erste der beste hielt dieselben an, damiter Gelegenheit bekommen möchte,seine Gast-freyheit, gegen sie, auszuüben.
§. n. Begmbmßgebrauche.
i §ech habe noch kürzlich die Begrabnißgs-j ^ brauche anzuführen.
Die Ehrerbietung, welche alle Völker, zuallen Zeiten, für die todten Körper gehabt,und die fromme Sorgfalt, die sie beständigfür die Gräber getragen, scheinen diejenigeUeberzeugung anzudeuten, darin» man sichbefand, daß man diese Leiber nur dahin auf-zuheben gebe.
Wrr haben schon angemerket, da wir vonden Pyramiden redeten, mit was vor Pracht
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