der Aegyptier. riZ
>
auch alle Handwerke, bis aufdie geringsten,in Hochachtung, weil man glaubte, mankönne, ohne Sünde keinesweges solche Bärs- ger verachten, deren Arbeit, sie mochte nunjbestehen, worinn sie wollte, zum gemeinen! Besten, das ihrige, beytrug.
Eine andere höhere Ursache hatte ihnen,gleich beym Anfange, solcheMeynungenderBilligkeit und der Mäßigung beygebracht,die sie lange Zeit beybehielten. Da sie allevon einem Vater, welches Cham war, her-kamen so war dieses noch frische Andenkenn dieser allgemeinen Herkunft, in aller Gemü-^ thern, zu allen Zeiten,gegenwärtig, und esi richtete, unterihnen, eine Art einerGleich-^ heit auf, die sie zu dem Geständnisse beweg-te , daß ganz Aegypttn edel sey. Und in! der That entstehet der Unterscheid oerStän-i de, und dw Verachtung, welche man gegenj diejenigen bezeiget, welche die geringstenscheinen , von der Entfernung einer allgemei-nen lAbstammung, welche macht, daß manvergißt, wie der niedrigste Bürger, wennman bis auf den Ursprung zurück gehenwill, von einem Geschlechte herkommt, dasso edel ist, als die größten Herren.
Dem sey nnn, wie ihm wolle: genug, inAegypten wurde keine Handthierung vorniederträchtig oder unanständig gehalten.
H Durch