Band 
Erster Theil.
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Historie

Durch dieses Mittel gelangten alle Künstszu ihrer Vollkommenheit. Die Ehre wel-che dieselben ernähret, mischte sich überallein. Das Gesetz wies jedem seine Verrich-tung an, die sich, vom Vater auf den Sohn,fortpflanzte. Man durfte weder derenzwo haben, noch auch sein Gewerbe andern.Man verbesserte das, was man immer hat-te machen sehen, und worauf man sich, vonKindheit an, geleget hatte, und es kam ei-nen jeden leichter an, in seiner Kunst für-trefflrchzu werden,wenn er die Erfahrung sei-ner Vorfahren, mit seiner eigenen, verknüpf-te. Diese heilsame Gewohnheit, die manvon alten Zeiten her, im Lande und unterdem Volke, eingeführet hatte, hob ferner al-len übelangebrachtelhjEhrgeiz auf, und mach-te , daß jeder, in fernem Stande, zufriedenblieb, ohne,durch die Mittel des Eigennutzes,der Eitelkeit oder der Leichtsinnigkeit, nacheinem höher» Stand zu trachten.

Dieses war die Dvelle unendlicher son-derbarer Erfindungen , die sich ein jeder, infeinerKunst, ausdachte,um dieselbe zu ih-rer Vollkommenheit zu bringen, und, aufdiese Art,das seinigezurVegvemlichkeit undzur Beförderung Handels und Wandels,beyzutragen. Im Anfange sahe ich das-E^-v-'-jenige vor eine Fabelan, was Dr'odor von

der