der Aegyptier. -45
' den, verdienet. Man trug sich, erinnertdieser Geschichtschreiber, im Lande mit eineralten Erzehlung, welche,seit vielen Jahrhun-derten , von den Vätern aufdie Kinder fort-gepflanzet worden, daß ehemals durch eineaußerordentliche Ebbe, das Meer gänzlichausgetroknet worden, so, daß man bestenGrund sehen können, und daß die Wasser,
^ durch eine starke Fluth, kurz darauf ihre er-ste Stelle wieder eingenommen hatten. Esist deutlich, daß hierdurch der wunderbareDurchgang durch das rothe Meer, unterMosen, angedeutet wird. Und ich bemer-ke dieses ausdrücklich zu dem Ende, daß ichjunge Leute erinnere, beym Lesen der Skri-benten, ja nicht diese kostbaren Spuren desAlterthums vorbey zu lassen, zumal, wennsie, wie diese, mit der Religion einige Ver-wandtschaft haben«
Ufserius saget, daß Amenophis zweerieSöhne hinterlassen habe, einen, mit Namen,! Sethosis oder Sesostris, und den andern,Armais genannt. Die Griechen nenntenihn Belusgmd seine zwey Kinder, Aegyptusund Danaus«
Sesostrick war nicht nur einer der -mächtigsten Könige, die jema lsAegypten ge- v /d.'i«habt, sondern auch einer der größten Welt-
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