rzy Historie'
Asien, mit einer erstaunlichen Geschwindig-keit, und drang viel tiefer in Indien, als ehe-mals Hercules und Bacchus, und hernachAlexander, ein: hierauf eroberte er die Lan-der jenseit des Ganges, und rückte bis anden Ocean fort. Hieraus kann man ur-theilen , ob ihm die angelegenen Landerwiderstanden. Die Scythen , bis nachLanais, wurden ihm Unterthan, so, wieingleichen Armenien und Cappadocien.Er ließ, von seinen Leuten, neue Einwoh- jner in dem alten Königreiche Colchos, !dem schwarzen Meere gegenMo rgen gelegen, !allrvo. man hernachmals die aegyptischenSitten beständig beybehielt. Herodo-tUS hat in Kleinasien, von einem Meerezum andern, noch Denkmale'seiner Siegegesehen. Man las, in verschiedenen Lan-dern , diese Inschrift auf Säulen gegraben:Sefostris, König der Könige, undHerr der Herren, hat dieses Land,durch seine Waffen, erobert. Derglei-chen fanden sich, bis nach Thracien, under breitete seine Herrschaft, von dem Gan-ges bis an die Donau, aus. Es fandensich zwar Völker, die ihre Freyheit muthigvertheidigten: andere aber wichen, ohneWiderstände. Sefostris hatte sich die Mü-he gegeben, diesen Unterscheid, an den Denk-malen,