der Aegyptier. 151
malm, mit hieroglyphischen Bildern, nachArt der Aegyptier, zu bemerken.
Der Mangel an Lebensmitteln, hielt ihn,in Thracien auf, und war ihm eine Hinder-niß, daß er nicht weiter in Europa hineinkommen konnte. Man bemerket, daß die-ser Weltbezwinger von einer ganz sonderba-ren Gemüthsart gewesen, als der garnicht,wie die andern, seine Herrschaft, über dieüberwundenen Völker, ausüben und beybe-halten wollen; sondern, der sich, mit der Eh-re, begnügte, daß er dieselben unterworfenund geplündert hatte: und der endlich,nachdem er neun Jahre lang, in der Welt,herum geschweifet, sich fast in die altenGrenzen Aegyptens einschloß, wenn mannur einige benachbarte Landschaften aus-nimmt. Denn man hat gar keine Spur,daß dieses neue Reich unter ihm, oder auch,unter seinen Nachfolgern gedauret habe.
So kam er denn mit dem Raube von al-len überwundenen Völkern zurück, undschleppte eine grosse Menge Gefangene hin-ter sich, nachdem er mehr Ehre, als einer vonseinen Vorfahren, erlanget hatte; ich redevon derjenigen Ehre, die darinn bestehet,wenn man machet, daß viel von einem ge-redet wird, daß man eine grosse Menge Land-schaften, mitWassen und Gewaltthätigkeit,K 4 an-