Band 
Erster Theil.
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i sr Historie

anfällt, und öfters viele unglückliche Men?schen machet. Er belohnte Soldaten undBefehlshaber mit einer prächtigen Freyge-bigkeit, die gewiß königlich war, und errich-tete die Belohnung, nach jedes seinem Ver-dienste und Stande, ein. Er ließ es sich ei-ne Lust seyn, und sahe es, als eine Schul-digkeit, an, daß er die Gefärten seiner Sie- 'ge in Stand setzete, die übrige Zeit ihres Le-bens, einer angenehmen Ruhe, als einer bil- ^kigen Frucht ihrer Arbeit, zu gemessen.

Er aber, der allezeit mitder Sorge, fürseinen Ruhm, und noch mehr miit dem Ver-langen beschäftiget war, seine Ma cht seinenVölkern nützlich und heilsam zu machen; !er wendete die Ruhe,die ihm der Friede gönn- !te, dazu an, daß er solche Werke ve »fertigen ^ließ, die noch fähiger waren, Aegypten aus- jzuzieren, als seinen Namen zu verewigen, !und in denen man die Kunst und den Fleiß >der Baumeister mehr, als die ungeheureGrösse der daraufgewendeten Kosten, be- ^wundern muste.

Hundert berühmte Tempel, die er denSchutzgöttern'aller Städte, zum Danke,aufrichtete, waren die ersten und herrlich-sten Zeugnisse seiner Siege; und er bemüh-te sich, durch Inschriften, kundzumachen,daß diese grossen Werke, ohne- daß er einen