Band 
Erster Theil.
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derAegyptier. 16z

! tiery, bey schwerer Straft, zu opfern. An-' derntheils überhäufterr sie ihre Untertha-nen mit harten und unnützen Arbeiten, undliessen eine unzehliche Menge Menschen um-kommen , nur damit sie ihrer thörichten Ehr-begierde, ihre Namen, durch Gebäude vonungeheurer Grösse und unendlichen Ko-sten, zu verewigen, ein GnuaLleisteten. Es> ist merkwürdig, daß diese jW^rigen Pyra-miden , welche die Welt so sehr bewundertI hat, die Frucht der Gottlosigkeit und derunbarmherzigen Scharfe dieser Herrenwaren.

MACENINUS. Er war ein Sohn H-r<>r>.des Cheops, aber von einer ganz anderen i<?.'Gemüthsart. Er trat gar nicht in die^^-p"^ Fußtapfen seines Vaters, sondern nahmvielmehr einen ganz andern Weg. Er er-i öfnete die Tempel der Götter wiederum,

I führte die Opfer aufs neue ein, befiieß sich,den Völkern Erleichterung zu schaffen, undihnen das Andenken des ausgestandenenElendes zu benehmen. Er glaubte nurdeswegen ein König zu seyn, daß er seinenUnterthanen Gerechtigkeit wiederfahrenund sie das Vergnügen einer billigen undfriedlichen Herrschaft schmecken liesse. Erhörte ihr Klagen an, trocknete ihre Thrä-nen ab, erleichterte ihr Elend, und hielt sich

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