Band 
Erster Theil.
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Historie

GOtt mochte es seinem Volke noch so sehrverbieten, keine Hülfe bey den Aegyptiern zusuchen, noch sein Vertrauen auf dieselben zusetzen: Es mochten auch den Israeliten ver-schiedene Versuche hierinn noch so übel ge-lungen seyn; so schien ihnen doch stets Ae-gypten eine sichere Zuflucht in ihrer Gefahr,und sie koirten sich unmöglich enthalten, sichdahin zu begeben. Dies geschahe schon, un-ter dem heiligen Könige Hiskias. Esaiasihnen an GOttes statt: „ Wehe denen,„die hinab ziehen in Aegypten, um Hülfe,„ und Verlassen sich aufRosse, unv hoffen auf„Wagen, daß derselben viel sinD, und auf„ Reuter, darum, daß sie sehr stark sind, und,, halten sich nicht zum Heiligen in Israel,„ und fragen nichts nach dem HErro. Ae-„ gypten ist Mensch, und nicht GOtt, und„ ihre Rosse sind Fleisch und nicht Geist. Und„ der HErr wird seine Aand ausrecken, daß„der Helfer strauchle, und der, dem geholfen„wird, falle, und alle mit einander umkom--„men.„ Sie hörten weder den Propheten,noch den König, und erkannten die Wahr-heit des göttlichen Wortes nicht eher, alsDurch eine betrübte Erfahrung.

Eben so gieng es bey dieser Gelegenheit.Zedekias wollte, den Vorstellungen desIeremm ungeachtet, mit demAegyptierm

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