der Aegyptier. 195
gen wurden, sich in die Arme dieses Prinzenzu werfen, und ihn um Schutz anzuflehen.Sogleich schickte Apries ein grosses Kriegs-heer nach Lybien, die Cvrenäer zu bekriegen.Allem, da dieses Heer geschlagen, und fastganzindiePfannegehauenwurde, sobilde-ten sich die Aegyptier ein, er habe sie nur des-wegen nach Lybien gesendet, daß sie daselbst^ umkämen, damit er, wenn ersieh dieselbenvomHalse geschafft hätte,desto unumschränk-^ ter über seine Unterthanen herrschen könnte.Und in diesen Gedanken hielten sie sich be-fugt, das Joch eines Prinzen abzuwerfen,den sie, als ihren Feind, betrachteten. AprieSi erfuhr diese Empörung, und schickte denAmasis, einen seiner Bedienten, an diesel-ben, der sie besänftigen sollte. Als aber^ Amasis anfieng zu reden, so setzten sie ihm1 eine Sturmhaube, als ein Zeichen der könig-I lichen Würde, aufs Haupt, und rüsten ihnzum Könige aus. Amasis nahm die Cro-ne an, die man ihm antrug, blieb bey ihnenund bestärkte sie in ihrer Empörung.
Apples entbrannte, auf diese Zeitung,noch mehr im Zorne,und sendete denPaMr-bemis, einen andern seiner Bedienten, undeinender vornehmsten Herren bey Hofe, ab,um den Amasis in Verhafft und zu ihm zubringen. Da sich aber Patarbemis nichtN » im