Band 
Erster Theil.
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Historie l

AMASIS. NachdemTodedesApriesgelangte Amast's zum ruhigen Besitze vonganz Aegypten, dessen Thron er vierzig Jah-re besaß. Er war, wie Plato berichtet, ausder Stadt Sais gebürtig.

Weil er von niedriger Ankunft war, somachten sich die Völker, beym Anfange sei- ;ner Regierung, nicht viel aus ihm, und ver-achteten ihn nur. Dieses war ihm allerdingsempfindlich, doch hielt er es vor dienlich,denGemüthern, mitGeschicklichkeit, zu begeg-nen, und sie, mit Glimpfe und Vernunft, zu iihrer Schuldigkeitanzuweifen. Er hatte ei- !neu goldenen Kessel, woraus er, und alle, die !an seiner Tafel speisten,sich dieFüsse wuschen.Diesen ließ er einschmelzen, und eine Bild- !säule daraus gießen, die er, zur öffentlichenVerehrung, ausstellte. Die Völker liefen, ,mit Haufen, zu, und erzeigten dem neuenBilde alle Ehrerbietung. Der König ver- !sammlete sie hierauf, erzehlte ihnen, zu wasvor einem schlechten Gebrauche, diese Bild-säule erst wäre bestimmt gewesen, welchessie doch nicht hätte abhalten können, sich, auseiner Andacht, vor derselbigen niederzu-werfen. Die Anwendung von dieser Gleich-mßrede war leicht zu machen. Sie erlangte, !

was man damit gesucht hatte: und die Völ-ker hatten, von dieser Stunde an, alle Ehr- ,

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