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Der vorschlug, in dem Rathe abgelesen wur-den, und Annibal sahe, daß sich einer derRathsherren denselben widersetzte, so stellteer ihm sehr nachdrücklich vor, daß, da es aufdas Wohl der Republik ankomme, es vonhöchster Wichtigkeit fty, sich zu vereinigen,und eine solche Berathschlaguna der Ver-sammlung des Volkes nicht zu überlassen;und er brachte es auch dahin. Sehet! diessts machte unfehlbar, im Anfange der Re-publik , den Rath so mächtig', und setzte seinAnsehen aufden höchsten Gipfel. Und ebendieser Scribent bemerket, an einem andernOrte, daß, so lange der Rath, Herr überdieGeschäfte, gewesen, der Staat, mit vielerWeisheit regieret worden, und alles Unter-nehmen glücklich ausgeschlagen sey.
Das Volk.
Asus alle dem, was wir bis hieher gesagekhaben, erhellet, daß, bis auf die Zeit desAristoteles, der eine so schöne Abschilde-rung und einen so prächtigen Lobspruch vonder Stadt Carthago machet, das Volk demRathe die Sorge für die Geschäfte und de-ren Ausführung gutwillig überlassen habe.In den folgenden Zeiten war es ganz an-ders. Denn als das Volk, durch seineEr-vberungen und Reichthümer, aufgeblasen
wur-