Band 
Erster Theil.
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25» Historie

größten Unglücke, als Larthagoindem sei-?nigen nicht fand; däs machte, sie nahm al-les von sich selbst, und alle Glieder desStaats, waren, aufdas genaueste, mit ein-ander vereiniget. Daher geschahe es auch,daß Rom sich gar nicht einkommen ließ,nach der Schlacht beyCannae, um Frie-den zu bitten, wie es jenes, bey einer nichtso dringenden Gefahr, gethan hatte.

Carthago hatte wohl noch einen HaufenVölker, der nur aus dessen gebohrnen Bür-ger bestand, aber nicht allzu zahlreich war.Dieses war die Schule, darinn der vor-nehmste Adel, und diejenigen, welche höhergesinnet waren,und mehr Geschicke und Ehr-geiz. bey sich, spürten, nach den obersten Eh-renstellen zu trachten, die Lehrjahre, in derKriegswissenschaft, ausstanden. Mannahm die vornehmsten Feldherren aus ihnenheraus, welche verschiedeneHaufenKriegs-völker anführten, und die höchste Gewalt,bey dem Kriegsheere, hatten. DiesesVolk war viel zu eyfersüchtig und viel zuargwöhnisch, als daß es die Oberherrschaftim Kriege ausländischen Feldherren hätteanvertrauen sollen. Doch trieb es auch seinMißtrauen gegen seine Bürger nicht.so weit,als Rom und Athen, als welchen sie viel-mehr eine grosse Gewalt überließ: es ge-brauchte