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der Carthagimnser.'
brauchte auch nicht fo viele Vorsicht wiederden Mißbrauch, den sie damit, zur Unter-drückung ihres Vaterlandes , begehen konn-ten. Die Oberherrschaft über die Kriegs-heere war nicht daselbst, aufein Jahr, oderauf eine gewisse Zeit eingeschränket, wie indiesen beyden andern Republiken. Ver-schiedene Feldherren behielten es viele Jah-re lang, und bis zu Ende des Krieges oderihres Lebens, ob sie schon allezeit der Repu-blik, von ihren Thaten, Rechenschaft geben,und sichs gefallen lassen müßen, daß sie zu-rück geruffen wurden, wenn entweder ein ^wahrhaftiger Fehler, oder ein Unglück, oderdas Ansehen listiger Widersacher, dazu Ge-legenheit gab.
§. VII. Die Wissenschaften undKünste.
)an kann nicht sagen, daß Carthagoaller Ehre der Gelehrsamkeit undWissenschaft abgesaget habe. Mastnissa,ein Sohn eines mächtigen Königes, (*)wurde dahin geschickt, daß er daselbst erzo- Lor». rr-.gen und unterrichtet wurde; daher nian U imL«.glauben sollte, daß sich, in dieser Stadt, ei-Amab.c.,,ne Schule befunden, die zu einer guten Er-ziehung sehr vortheilhaftig gewesen. Der
grosse
<') Sein Vater war König der Majylier in Africa.