Band 
Erster Theil.
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26a Historie

schlechter Treue und Glauben; und indemman das Gemüth unvermerkt angewöhnet,in Erwählung der Mittel zu seinem Zwe-cke zu gelangen, nicht eben so gewissenhaft jzu seyn, so macht man es auch zum Betrügeund zur Untreue geschickt. Auch dieseswar eine besondere Gemüthscigenschaftder Carthaginenser, (*) und dieselbe war sobekannt, daß sie auch zum Sprichwort wur-de, und man von einer Carthaginensi-schett Treue redete, wenn

man eine sehr schlechte Treue anzeigen woll-te, so, wie man keinen geschickteren nochnachdrücklicheren Ausdruck haltte, ein betrü»gerisches Gemüth zu bemerken, als wennman es einen Carchaginenststhen WitzIMMte.

Die übermäßige Begierde, zu sammlen,und die unordentliche Liebe zum Gewinn-ste, war bey ihnen eine beständige Bvelleder Ungerechtigkeit und des Übeln Versah- !rens. Ein einziges Beyspiel soll der Beweis ^davon seyn. (*) Während einesStillstan- '

des, ^

(*) LsrtlrJAlnenle« Irsuliulenki cL mencisce», wul-lis L vsrii» mercLtorum aUuensrlimque lermo-nibu» scl llu^inm fällencli , yuseUu» cuplUil^l«, ^vocakantur. LIL. Orst. II. in UiiN. 92. ^

Xla^ilirslus 8enrlum vncsre, populus in L»lioe !vcilibulo Iremere, „e tants ocnlis mznibur- ^

lj»e Lwitteretnr xi scös. ÜIV. I..Z0. 24.