Band 
Erster Theil.
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I -er Carthagineiiser. 295

I Pest kam gar bald unter das Kriegsheer,! und riß viele Soldaten, und den Feldherrn^ selbst, dahin. Die Carthaginenser hielteni dieses für eine Strafe der Götter, welche,aufdiese Weise, die Beleidigung, die manden Todten erwiesen hatte, rächten, derenGeister einige, des Nachts, gesehen zu habenmeynten. Man vergriff sich also nicht wei-> ter an den Gräbern, man stellte, nach demCarthaginensischen Gebrauche, öffentlicheGebete an, matt opferte, aus einem un-menschlichen Aberglauben, dem Saturn einKind, und warf verschiedene Opfer, demNeptun zu Ehren, ins Meer.

Die Belagerten,welche, im Anfange,ver-schiedene Vortheile erhalten hatten, wurdendergestalt, vom Hunger, gedrücket, daß siesich endlich entschlossen, die Stadt zu über-geben, weil sie sich, ausser aller Hoffnung undausser allerHülfe, befanden. Man bestimm-te die nächste Nacht zum Abzüge. Es istleicht zu erachten, wie groß der Schmerz die-ser armen Einwohner müsse gewesen seyn,die man nun zwang, ihre Häuser, ihre Reich-thümer, ihr Vaterland zu verlassen: dasLeben war ihnen aber doch lieber, als allesandere. Niemals ist wohl etwas trauri-ger anzusehen gewesen. Ohne der andernzu gedenken , so sahe man einen HaufenT 4 tröst-