trostlose Weiber, welche ihre Kinder hin-ter sich darein schleppten, um dieselben derGrausamkeit des Siegers zu entziehen.Das schmerzlichste war, daß man sich genösthiget sahe, die Alten und die Kranken in derStadt zu lasten, denen ihr Zustand wedererlaubte zu fllchen, noch sich zu wehren.D iese arme Vertriebene kamen zu Gela an,welches die nächste Stadt war, und erhiel-ten daselbst allen Trost, dessen sie, in so ei-nem erbärmlichen Zustande, gewärtig seynkonnten.
Unterdessen zog Imilcon in die Stadtein, und ließ alle umbringen, die darinn zu-rück geblieben waren. Die Beute war un-schätzbar, und so beschaffen, wie man sich die-selbe in einer der reichsten Städte Siciliensvermuthen kann, welchezweyhundert tau-send Einwohner zehlte, und niemals einigeBelagerung,folglich auch keinePlünderung,ausgestanden hatte. Man fand daselbst ei-ne unzehlige Menge Schildereyen,Gefässeund Bildsäulen von allen Arten. Denn dieseStadt hatte einen auserlesenen Geschmackin dergleichen Seltenheiten. Unter andernfandsich auch der berühmte Ochse des Pha?laris daselbst, welchen man nach Carthagösendete.
Die