l -er Carthaginenser. sor
spiele der Treulosigkeit und Grausamkeitfolgte man, durch ganz Sicilien, nach. Die-ses war gleichsam die blutige Losung zumKriege, den man ihnen ankündigte. Nach-dem Dionysius also angefangen hatte,sich selbst Recht zu schaffen, si> schickte er Ab-geordnete nach Carthago, welche begehrten,daß sie allen Sicilianischen Städten dieFreyheit wieder geben sollten, wo nicht,so würde man mit ihnen, als mit Feinden,umgehen. Diese Zeitung verursachte einegrosse Unruhe daselbst, zumal, da man sichin so einem erbärmlichen Zustande be-fand.
Dionysius eröfnete den Feldzug mitder Belagerung der Stadt Motya, welchederWaffenplatz der Carthaginenser in Si-cilien , war, und er trieb diese Belagerung,mit solchem Eyfer, daß Imilcon, der diefeindliche Flotte unter sich hatte, dieselbenicht entsetzen konnte. Er ließ sein Sturm-zeug herbey bringen, er setzte der Stadt mitden Mauerbrechern zu, brachte dieThürme,sechs Geschoß hoch, an die Mauern, welcheauf Rädern geführet wurden, und so hoch,als die Häuser waren. Von denselben be-unruhigte er die Belagerten, mit seinen nurtreulichst erfundenen Catapulten, welchesjölcheMaschmen waren,aus denenmanPfei-
le