Band 
Erster Theil.
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der Carthaginenser. 509

befehlen, oder sich doch. nachseinem eigenenWillen, Verhalten. Da sich nun die Zwie-tracht unter dieses Heer eingefchlichen hatte,und die Hungersnoth sich, von Tage zu Ta-ge, vermehrte, so greng jeder m fern Land zu-rück, und sie befteyten Carthago von einergrossen Angst.

Nichts konnte die Carthäginenser ab-schrecken,und sie versuchten immer ihr Glück,auf Sicilien, ausis neue. Magon, ihrFeldherr, welcher einer von den beydenSuffeten war, verlohr eine wichtigeSchlacht, darinn er selbst getödtet wurde.Die Häupter der Carthaginenser baten umFriede, den sie auch erhielten, doch unter denBedingungen, daß sie alle SicilianischeStädte meiden, und alle aufgewendeteKriegskosten bezahlen sollten. Sie stelltensich, als ob sie dieselben annähmen. Weilsie aber vorstellten, daß sie die Städte, ohneBefehl ihrer Republik, nicht abtreten könn-ten, so erhielten sie einen Stillstand,der langgenug war, daß sie unterdessen nach Carsthago schicken konnten. Daselbst machteman sich dieses Stillstandes zu Nutze, undwarb und übte neue Soldaten, denen manden Magon zum Feldherrn vorsetzte, derein Sohn des gctödteten Magons war.Er war zwar noch sehr jung, hatte aber vielU z Ver-