Band 
Erster Theil.
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zc>z Historie

dem sie Tunis überwältiget hatten. DieStadt hieltsich schon vorverlohren. Manbetrachtete diesen neuen Zufall, als eineWürkung uns Felge des Zorns der Götter,welche die strafbaren, auch bis nach Cartha-go selbst verfolgten. Da dessen Einwohner,den Aberglauben, bis aufs äusserste, trieben,absonderlich bey öffentlichen Landplagen, sosorgre man für allen Dingen, daß man dieGötter versöhnen möchte. Ceres undProserpina waren bis hieher unbekannteGottheiten, in diesem Lande, gewesen. Da-mit man nun die Beleidigung, welche manihnen, durch Plünderung ihrer Tempel, an-gethan hatte, wiedergutmachte, so richteteman ihnen prächtige Lhrensaulen auf, mangab ihnen die vornehmsten Personen derStadt zu Priestern, man brachte ihnen O-pftr, nach dem Gebrauche der Griechen, undman unterließ nichts, was ihnen, wie sieglaubten, diese Gottheiten gnädig und gün-stig machen konnte. Nach dieser erstenSorge, warmanaufdieVertheidigung derStadt bedacht. Zum guten Glücke derCarthaginenser, befand sich dieses zahlreicheHeer, ohne Anführer, so, wie em Leib ohneSeele. Da war weder einiger Vorrath,noch einige Werkzeuge zum Kriege: wederKriegszucht, noch Gehorsam: jeder wollte