's r 8 Historie
So fertig und bereit diese, bey Anschei-nung eines guten Fortgangs, waren, dasäusserste zu wagen, und mächtige Kriegs-heere , zu Wasser und Lande, auf die Beinezu bringen: so hochmürhig und grausam siesich, ihrer Siege, im Glücke, gebrauchten;eben so verzagt machte sie eine unvermutheste Widerwärtigkeit, daß sie, aufeinmal, alleihre Hülfsmittel aus den Augen verlohren :und eben so niederträchtig wurden sie da-durch, daß sie auch den geringsten Feind umGnade anflehten, und sich die härtesten undschimpflichsten Friedensbedingungen vor-schreiben liessen. Diejenigen, welche manihnen dieses mahl gab, da man ihnen denFrieden zugestand, waren folgende: Siesollten nichts als die Ländereyen, jenseitsdesFlusses (*)Halycns, behalten. Siesollten allen Einwohnern des Landes dieFreyheit geben, sich, mit ihren Geschlechternund Gütern, zu Syracus niederzulassen.Und mit den Tyrannen sollten sie wederBündniß noch Verständniß unterhalten.
Es scheinet, als ob fast um diese Zeit, vonder wir reden, sich dasjenige, zu Carthago
zuge-
t') Dieser Fluß ist nicht weit von Agrigene. BeymDiodor und Plmarck, heißt er L/cua. Manhält aber dieses vor einen Fehler.