Band 
Erster Theil.
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l der Carthaginenser. 357

> tige Kriegöheere und zwo so zahlreiche Flot-ten vorstellen, noch Zeuge von so außeror-dentlichen Bewegungen seyn, womit man^ sich, zum Treffen, anschickte, daß man nicht! .bey dem Aüblicke der Gefahr, der sich diezwey mächtigsten Völker aussetzten, mit ei-nem Schauer hätte sollen überfallen wer-den. Da Muth und Stärke, auf beyden^ Seiten einander gleich war, so war auch derStreit sehr hartnäckig, und der Sieg, eine^ gute Weile, zweifelhaft. Endlich wur-den doch die Carthaginenser überwunden,j Von ihren Schiffen wurden mehr, als sech-zig hinweggenommen, und dreysig in Grund, gebohret. Die Römer verlohren deren vierund zwanzig, davon doch keines dem Feinde, in die Hände gerieth.

! Die Frucht dieses Sieges bestand darinn,

daß, die Römer, wie sie es sich schon ausgeesonnen hatten, nach Aftica segelten, nachdemsie ihre Schiffe ausgebessert, und, mit dennöthigsten Zubereitungen zu einem langwie-rigen Kriege in einem fremden Lande, ver-sehen hatten. Sie landeten glücklich inAftica, und bemächtigten sich, zum Anfan-ge, einerStadt, Clypea, welche einen gutenHafen haltt. Nachdem sie hierauf Nach-richt von ihrer Landung nach Rom geschi-cket hatten, und aufBefehl des Raths war-Z z ' teten,