der Carthaginenser. 359
nist war, daß der Tod seines Pachters einemseinerTagelöhnerGelegenheit gegeben,alles* Ackerzeug davon zu führen. Weswegenseine Gegenwart nöthig wäre, diesen kleinmStrich Landes nutzbar zu machen, davonsich sein ganzes Geschlecht erhalten wüste.
Es betrug nicht mehr, als sieben Morgen.
Der Rath nahm es auf sich, daß er seineAecker, auf gemeine Kosten, wolle bestellenlassen,seinem Weibe und seinen Kindern Un-terhalt verschaffen, und ihn, wegen des Rau-bes des Lohnknechtes schadlos stellen.Glückseliges Weltalter, da noch die Armuthin solchen Ehren war, und sich mit dem sel-tensten Verdienste, und den obersten Reichs-würden verknüpfet befand l Da nun alsoRegulus sich seine Haussorgen vorn Hal-se geschaffet hatte, so war er nunmehro nureinzig darauf bedacht, wie er der Pflicht ei-nes Feldherrn ein Gnügen thun möchte.
Nachdem er verschiedene Schlösser hin-weggenommen hatte, so unternahm er die AA. HBelagerung von Adis, eines der festestenPlätze des Landes. Die Carthaginenser,welche nicht länger ansehen konnten, daßman lhr Land, ungeahndet, so verheerte, zo-gen endlich zuZelde, und giengen dem Fein-de aufden Leib, um ihn zu nöthigen, die Be-lagerung aufzuheben.' In dieser AbsichtZ 4 setzten