der Carthaginenser. r6z
man nicht nur das Land in Sicherheit setzen,sondern auch den Feind daraus vertreibenwollte. Eine solche Rede erregte neue Herz-Haftzeit und Hoffnung in den Gemü-thern. Man bat ihn, ja man zwang ihneinigermassen, die oberste Gewalt über dasKriegesheer, anzunehmen. Als man, beyden Waffenübungen, die er mit den Völ-kern, nahe bey der Stadt, vornahm, die Artsahe, der er sich bediente, dieselben inSchlachtordnung zu stellen, ihnen zu zeigen,wie sie sich, aufgegebene Losung, zurück zie-hen und annähern sollten, wie sie, mit Ord-nung und Geschwindigkeit, in engen Wegenhinter einander fortziehen könnten, mit ei-nem Worte, wie sie alle Schwenkungen,Be-wegungen und Handgriffe machen mästen,welche die Kriegskunst erfordert; als man
> dieses alles sahe, so erstaunte man, undge-I stand, daßdie geschicktesten Feldherren,wel-
> che Carthago bisher gehabt hatte, nichts,s als Unwissende, gegen ihngewesen.
Befehlshaber und gemeineSoldaten be-fanden sich alle in Verwunderung. Und,welches gewiß etwas seltenes ist, dieEyfer-sucht verhinderte nicht die Würkung davon,weil, ohne Zweifel, die Furcht, für die gegen-wärtige Gefahr, und die Liebe zum Vater-lände alle andere Gedanken, in den Gemü-
. «her»,