Z8r Historie
wolle ihn überfallen, Milder Feind, nachDem Verluste, den die Römer bey Lily-baeum erlitten, sich nicht einbilden könnte,daß sie sich ins Meer begeben würden. Indieser Hoffnung ließ er dieFlotte des Nachts labgehen, Damit er seinen Anschlag desto best Hser verbergen möchte. Aber er hatte miteinem muntern und fertigen Feldherm zuthun, dessen Wachsamkeit er nicht hinterge-hen konnte, und der ihm auch nicht einmalZeit ließ, seine Schiffe in Schlachtordnungzustellen, sondern ihn schon hitzig angriff, dasich noch die Flotte in Unordnung und Ver-wirrung befand. Der Sieg war, aufSei-ten der Carthaginenser, vollkommen. Vonder Römischen Flotte entkamen nicht mehr,als dreysig Schiffe, welche, weil sie sich beydem Bürgermeister befanden,die Flucht,mitihm, ergriffen, indem sie sich, so viel als esnur immer möglich war, von dem Ufer ent-fernten. Die übrigen alle, an der Zahldrey und neunzig, fielen, mit allem Zugehö-rigen, in die Hände der Carthaginenser,eini-geSoldaten ausgenonren,welche sich aufdenTrümmern von ihrenSchiffen noch retteten.Dieser Sieg machte die Klugheit und Ta-pferkeit des Adherbals, bey den Carthagi-ensern, so viel Ehre, als schändlich u. schmäh-lich er demRömischen Bürgermeister war.
Sein